Kirsten
Knöpke und Swen Freudenberg:
Araberturnier in Salzkotten
Wir sind jetzt zum zweiten mal in Salzkotten auf dem Turnier an den
Start gegangen und hoffen, mit unserem Bericht weitere Reiter aus dem
Norden zu motivieren, auf den arabischen Turnieren zu starten. In der
Ausschreibung ist bestimmt für jeden etwas dabei und der Aufenthalt
lohnt sich in jeder Hinsicht.
Wir sind durchaus kritisch: Kosten, weite Fahrt, Unterbringung des Pferdes,
Böden zum Reiten usw., aber in Salzkotten stimmt alles. Unsere
Reise beginnt im Norden von Hamburg und die Fahrzeit dauert etwa vier
Stunden. Man sollte sich den Freitag frei nehmen und nicht im Berufsverkehr
starten, dann kommt man problemlos durch. Zeltboxen können angemietet
werden und Adressen für Übernachtung "Menschen"
wird auf der Webseite "Arabische Pferde in Westfalen" veröffentlicht.
Die Reitanlage ist sehr gepflegt, es gibt zwei Hallen und einen sensationellen
Springplatz, alles mit tollen Sandböden. Damit ihr schon mal einen
Einblick habt, hier ein Bild von der Haupthalle.

Foto: Swen Freudenberg
In dieser Halle fand die M-Dressur statt. Die Halle ist hell und das Viereck
ist weit von der Bande entfernt. Rechts ist die Gastronomie, die Meldestelle
und es gibt schöne Toiletten, keine Dixis :-).
Es war nur traurig, dass in einigen Prüfungen so wenig Starter antraten. Die Turniere werden mit soviel Liebe gestaltet: Tolle Ehrenpreise, gute Organisation, netter Umgang, darum wäre es schade, wenn die Turnierleitung den Spaß verlieren würde. Wir Reiter müssen das Unterstützen mit unseren Nennungen. Dieses Jahr gab es auch eine Gelassenheitsprüfung. Selbst die Schleifen sind der Hammer, seht selbst: Unser 3. Platz in der M-Dressur.

Foto: Swen Freudenberg
Wir haben auch nicht viel Geld, aber nach Ströhen brauchen wir
nur zwei Stunden Fahrtzeit. Also, ich hoffe, wir sehen uns 2009 auf
den Turnieren. Vielleicht schaffen wir es auch mal nach Aachen. Bildet
Fahrgemeinschaften, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Viele Grüße
Swen Freudenberg, Kirsten Knöpke und Tara