Barbara Julius:
Protokoll der Mitgliederversammlung
Liebe Mitglieder,
anbei das Protokoll der MV in Neumünster:
Protokoll der
Mitgliederversammlung des
Zuchtbezirks Schleswig-Holstein und Hamburg des
Verbandes der Züchter und Freunde des Arabischen Pferdes e. V.
am 13. November 2009
in Neumünster, Holstenhallenrestaurant
Die Zuchtbezirksvorsitzende, Barbara Julius, eröffnet um 19.10 Uhr die Sitzung, begrüßt die Anwesenden und insbesondere den Geschäftsführer und Zuchtleiter des VZAP, Herrn v. Kleist, stellt fest, dass die Tagesordnung rechtzeitig zugegangen ist und fragt, ob es Anträge zur Änderung der Tagesordnung gibt. Das ist nicht der Fall.
Zu TOP 1 Beschluss der Tagesordnung
Sodann stellt Frau Julius die Tagesordnung zur Abstimmung, die einstimmig
angenommen und wie folgt festgestellt wird:
Tagesordnung:
TOP 1 |
Beschluss der Tagesordnung |
TOP 2 |
Genehmigung des Protokolls der Zuchtbezirksversamlung vom 14. November 2008 |
TOP 3 |
Bericht der Zuchtbezirksvorsitzenden über die Aktivitäten des Zuchtbezirkes Schleswig-Holstein/Hamburg im Jahr 2009 und 2010 |
TOP 4 |
Aussprache |
TOP 5 |
Bericht der Kassenwartin |
TOP 6 |
Bericht der Kassenprüfer |
TOP 7 |
Entlastung des Zuchtbezirksvorstandes |
TOP 8 |
Unser Geschäftsführer und Zuchtleiter, Herr Diether von Kleist, berichtet über aktuelle Entwicklungen in unserem Verband |
TOP 9 |
Aussprache |
TOP 10 |
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TOP 11 |
Vorstellung, Diskussion und Genehmigung eines Haushaltsplanes 2010 |
TOP 12 |
Vorstellung und Diskussion der Aktivitäten 2009 |
TOP 13 |
Verschiedenes |
Hermann Marsian wird zum Protokollführer ernannt.
Zu TOP 2 Genehmigung des Protokolls der Zuchtbezirksversamlung vom
14. November 2008
Auf das Verlesen des Protokolls wird verzichtet. Stattdessen wird es herumgereicht und Frau Julius weist auf die Veröffentlichung in www.vzap-nord.de hin. Sodann stellt Frau Julius das Protokoll zur Abstimmung. Es wird einstimmig angenommen
Zu TOP 3 Bericht der Zuchtbezirksvorsitzenden über die Aktivitäten des Zuchtbezirkes
Schleswig-Holstein/Hamburg im Jahr 2009 und 2010
Frau Julius berichtet über die Aktivitäten 2009:
- Teilnahme an der Nordpferd. Schaubild im Tagesprogramm. Dank an die Teilnehmer.
- 1. Mai-Ritt auf dem Gestüt Osterbyholz; Dank an Frau Petrikat und Herrn Neumann.
- 30. Mai Ostsee-Distanz im Reiterpark Max Habel in Süsel. Frau Julius kritisiert eine
Kampagne gegen den Ritt in Foren, Briefen und Anrufen. Allem Gemunkel zum Trotz
war der Ritt ein voller Erfolg.
- Landesbreitensportturnier in Bad Segeberg mit einer Präsentation von Prämienstuten.
- Wochenende in Ludwigsburg bei Kurt-Jürgen Carl. In 2010 findet das Wochenende am 9./10. Oktober statt.
Frau Julius berichtet über die geplanten Aktivitäten 2010:
- Hanse Pferd; Stand, Teilnahme am Tagesprogramm; Teilnahme an der Gala-Schau wird am Ende dieses Tagesordnungspunktes diskutuert.
- 1. Mai-Ritt findet im Aukrug bei Frau Julius statt. Geplant ist ein geführter Ritt, der auch in Gebiete führen wird, die ansonsten für Reiter und Pferde gesperrt sind. Kosten € 20,00/Teilnehmer, anschließend Kaffee und Kuchen.
- 8. Mai Beurteilungsseminar mit Herrn von Kleist bei Camelot Arabians, Familie Knaack-Lindemann.
- 28.-30. Mai Ostsee-Distanz.
- 13. oder 27. Juni Prämienstutenschau auf Hof Gamal/Herr Hansen bei Eutin.
- Landesbreitensportturnier in Bad Segeberg; Frau Julius stellt die Teilnahme in Frage; der Stand werde wenig frequentiert; keine Ideen für Präsentationen.
- Aus dem Publikum wird die beabsichtigte Aufgabe der Teilnahme kritisiert und angeregt, Hengste vorzustellen. Diese Idee soll weiter verfolgt werden.
- Herr Denart fragt, warum kein Distanzritt organisiert wird. Zahlreiche Gründe dafür werden von Herrn Franke und Frau Baginsky genannt, insbesondere die mangelnde Bereitschaft, aus der Mitgliederschaft des VZAP und des VDD zu helfen.
- 9./10. Oktober 2. Ostsee-Distanzritt. Dazu stellt Frau Baginsky erschöpfend ihre Planung vor. Wahrscheinlich werden die schleswig-holsteinischen Meisterschaften veranstaltet mit einem 90 km-Ritt.
Frau Baginsky erklärt noch einmal, dass die von ihr ursprünglich geplanten 3 Ritte in 2009 nicht zu realisieren waren. Der zeitliche Aufwand war zu groß und Helfer nicht zu bekommen. Herr Denart verweist auf den VDD, deren Reiter lt. Frau Baginsky nur reiten, nicht aber organisierten wollen.
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Zu TOP 4: Aussprache
Sodann wird noch einmal über die Teilnahme an der Gala-Schau diskutiert. Frau v. Kameke stellt ein Konzept vor (Scheich mit Fohlen, Räuber, Gazu etc.), dass insbesondere von Fr. Knaack-Lindemann abgelehnt wird (Betttuch-Nummer; Klischee wird bedient). Letztendlich spricht sich die Mehrheit der Mitglieder für die Teilnahme aus. Frau Julius bittet, sich bei ihr bei Teilnahmewunsch zu melden.
Sodann stellt Frau Julius ihr Konzept für ein Schaubild fürs Tagesprogramm vor ((Betttuchreiter entledigen sich ihrer Betttücher und entpuppen sich als sportliche, moderne Reiter auf tollen, rittigen Pferden.)
Zu TOP 5 Bericht der Kassenwartin
Frau Wiggers verliest ihren Kassenbericht. Bei einem Anfangsbestand am 30. Oktober 2008 von € 2.399,86, Einnahmen von € 1.644,40 und Ausgaben von € 2.450,68 ergibt sich zum 31. Oktober 2009 ein Bestand von € 1.593,60.
Zu TOP 6 Bericht der Kassenprüfer
Herr Marsian berichtet, dass Frau Wiggers wegen eines langwierigen Verkehrsstaus nicht rechtzeitig anreisen konnte und deshalb die Kassenprüfung nachgeholt werden muss. Der Kassenbericht wird auf vzap-nord veröffentlicht werden, die Entlastung des Vorstandes auf der nächsten Mitgliederversammlung nachgeholt.
Im Übrigen weist Herr Marsian auf das hohe Defizit der 1. Ostsee-Distanz hin. Ein derartig hohes Defizit können wir uns auf Dauer nicht leisten. Es muss entweder durch Kosteneinsparungen oder durch höhere Einnahmen verringert werden.
Zu TOP 7 Entlastung des Zuchtbezirksvorstandes
Siehe TOP 6; Nachholung auf der nächsten MV
Zu TOP 8 und 9 Unser Geschäftsführer und Zuchtleiter, Herr Diether von Kleist, berichtet
über aktuelle Entwicklungen in unserem Verband
- Herr v. Kleist erläutert die neuerdings stark diskutierte vererbbare Pferdekrankheit Cerebellare Abiotrophie (CA), die zwischen 10% bis 30% aller Pferde, nicht nur Araber, als Gen-Träger aufweisen sollen. Der VZAP beabsichtigt, alle neu einzutragenden Zuchtstuten und –hengste zukünftig auf CA auf Kosten der Eigentümer testen zu lassen. Aus dem Publikum wird angeregt, alle z. Zt. eingetragenen Hengste und Stuten testen zu lassen. Herr von Kleist regt an, diesen Vorschlag auf der Mitgliederversammlung des VZAP im nächsten Frühjahr vorzutragen.
Alle neu einzutragenden Zuchthengste werden im Übrigen bereits auf SCID (Severe Combined Immunodiefiency) getestet.
- Der Geschäftsführende Vorstand des VZAP wird der Mitgliederversammlung vorschlagen, zwei neue Zuchtbücher, eins für Berber, eins für Araber-Berber aufzumachen. Ca. 40 Berber-Züchter beabsichtigen, aus ihrem Verband auszutreten und sich dem VZAP anzuschließen. Herr Marsian kritisiert dieses Vorhaben des VZAP; es widerspräche unserem eigenen Credo, kleine Populationen nicht durch Verbandsspaltungen zu belasten. Herr v. Kleist weist auf die Mehreinnahmen hin.
- Das Eltestuten- und –hengstmodell soll überarbeitet werden. Dem Sport soll bei den Kriterien mehr Bedeutung beigemessen werden.
- Die Hengstschau kann wegen der kleineren Hengstzahl bei der zentralen Eintragung aus Kostengründen nicht mehr in Aachen stattfinden.
Herr Marsian kritisiert, dass nicht etwas, wie bei anderen Verbänden, eine publikumswirksamere Veranstaltung angestrebt wird, sondern dieser Anspruch zugunsten eines kleineren und weniger attraktiven Veranstaltungsortes aufgegeben wird. Andere Mitglieder vertreten die gleiche Auffassung und schlagen einen Frühjahrstermin für die Hengstschau vor.
- Herr von Kleist erläutert die Reform der 30- und 70-Tage Stationsprüfungen für Hengste. Davon sind Araberhengste insofern betroffen, als Interieurwerte zukünftig nicht mehr in den Zuchtwert einfließen sollen, weil ihre Messbarkeit nicht gegeben und die Vererbbarkeit nur schwach ausgeprägt sei. Insbesondere letzteres wird von Herrn Marsian in Zweifel gezogen. Er weist auf die bedauerlichen Konsequenzen für die Araberhengste hin, die gerade in diesen Noten immer brillierten und dieses auch sicher vererben. Gerade die Warmblutverbände hätten in diesem Teilbereich Verbesserungsbedarf. Er bemängelt, dass, anstatt die Argumente für die Beibehaltung dieser Noten offensiv zu vertreten, Verständnis für die Argumente der Warmblutverbände aufgebracht werde. Herr Heiß weist mit Unterstützung von Herrn von Kleist auf die schwache Position der Araberverbände bei der FN hin.
- Herr Heiß spricht die finanzielle Abhängigkeit des Verbandes vom ANC an und fragt nach Einsparpotential in der Geschäftsstelle. Herr von Kleist berichtet von einer zurzeit laufenden Kostenanalyse und kündigt Maßnahmen in diesem Zusammenhang an.
- Im Zusammenhang mit der Viehtransportverordnung kündigen sich erneute Verschärfungen der Bestimmungen an.
Zu TOP 10 Wahlen
- Wahl eines Vertreters der Vollblutaraberzüchter des Zuchtbezirkes für den Gesamtvorstand des VZAP
Herr von Kleist übernimmt die Wahlleitung.
Für die Wahl kandidieren
Frau Barbara Julius und
Frau Bettina von Kameke.
Die Zahl stimmberechtigter Vollblutaraberzüchter beläuft sich nach Überprüfung auf 16. Die Wahl wird geheim durchgeführt, Stimmzettel werden verteilt. Die Auszählung ergibt 8 Stimmen für Frau von Kameke, 7 Stimmen für Frau Julius und 1 Enthaltung.
Damit ist Frau von Kameke gewählt. Sie nimmt die Wahl an. Frau Julius gratuliert ihrer Konkurrentin.
- Wahl 2 Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2010
Vorgeschlagen und per Handzeichen einstimmig gewählt werden Herr Marsian (Wiederwahl) und Herr Heiß.
Zu TOP 11 Vorstellung, Diskussion und Genehmigung eines Haushaltsplanes 2010
Frau Julius stellt den Haushaltsplan 2010 vor. Bei einem Anfangsbestand von € 1.593,60, geplanten Einnahmen von € 3.250,00 und geplanten Ausgaben von € 3.680,00 ergibt sich ein geplanter Endbestand von € 1.163,60.
Herr Marsian fragt, ob das geplante Defizit für den 2. Ostsee-Distanzritt von € 500,00 realistisch sei. Frau Baginsky berichtet, dass sie bemüht sein wird, durch eigene Verkaufsstände die Einnahmesituation zu verbessern.
Herr Heliodoro Ramos-Arzate fragt nach der Sportunterstützung, die im Vorfeld besprochen gewesen sei. Er stellt ein Konzept vor, dass im Anschluss an eine Vielseitigkeit der Klasse E oder A in Süsel einen gesonderten Rennbahngalopp, an dem alle Teilnehmer unabhängig von der Rasse teilnehmen können, vorsieht. Nach Diskussion wird ein Zuschuss in Höhe von € 500,00 nachträglich in den Haushaltsplan 2010 eingestellt, sodass sich der geplante Bestand der Kasse am 31.10.2010 auf € 663,60 vermindert.
Frau von Kameke regt an, neue Einnahmequellen zum Beispiel aus der Internetseite zu erschließen. Der Vorstand soll zur nächsten Mitgliederversammlung einen Vorschlag unterbreiten.
Der Haushaltsplan wird bei 3 Gegenstimmen beschlossen
Zu Top 12 Verschiedenes
Es gibt keine Wortmeldungen.
Frau Julius schließt mit Dank an die anwesenden Mitglieder für die rege Beteiligung gegen 23.00 Uhr die Versammlung.
Datum: Datum: 14.11.2008
gez. Marsian
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Zuchtbezirksvorsitzende für das Protokoll
Mit freundlichem Gruß
Barbara Julius